Am 14. Mai startete ich meine Reise nach Val di Mello, Italien. Mit dem Flixbus ging es über München durch die Alpen nach Mailand. Dort angekommen wurde ich das erste mal seit 15 Jahren mit der italienischen Sprache konfrontiert, so lange war ich nicht mehr in Italien.
Mit der Metro ging es nach Mailand-Centrale, von wo mein Zug nach Morbegno gehen sollte.

Mailand-Centrale

Nach einigem Warten war es soweit, ich war im Zug nach Morbegno, wo ich den Vater meiner Gast-Mutter treffen würde. Er würde mich zur Hütte bringen und mir alles erklären. Das tat er auch, leider nur auf italienisch, weshalb ich maximal die Hälfte verstand. Glücklicherweise ist die Handhabung von Schlössern, Boilern, Schränken generell übertragbar, wodurch ich vor keine unlösbaren Probleme gestellt wurde.
Die Fahrt zur Hütte dauerte etwa eine halbe Stunde und verlief durch kleine Dörfer über Serpentinen mit einem atemberaubenden Panorama.

panorama

Die nächsten drei Tage hatte ich schönstes Wetter, dass ich dazu verwendete, zu faulenzen, lesen, bouldern und mir die Knie zu verbrennen.
Am Freitag - meinem letzten Tag in Val di Mello - fing es dann doch noch an, zu regnen - hatte es sich die Tage zuvor ja doch angekündigt. Immer mehr Wolken sammelten sich im Tal und am Donnerstag war die Sonne schon nicht mehr zu sehen.

regen in val di mello

Am Samstag ging es dann wieder zurück nach Mailand, wo mir eine Führung durch die Stadt von einem echten Mailänder ermöglicht wurde.
Wir schlenderten durch die Straßen und flanierten an den Promenaden. Mit echtem italienischen Eis.

Eispause

Am Samstag morgen fuhren wir dann weiter nach Die, Frankreich. Erst mit dem Bus, dann mit dem Zug. Gegen 20 Uhr kamen wir ca. 500km weiter an und hier bleib ich jetzt, bis es Donnerstag früh weiter geht nach Fontainebleau.