/ Reisen

Kerala: noch weniger Indien als Goa

Nachdem ich drei Tage in Fort Cochin, Kerala ausgehalten habe - und das auch nur, weil ich den Reisestress einer zehnstündigen Localbus-Nachtfahrt, einen darauffolgenden Tag Aufenthalt in Bangalore mit anschließender Weiterfahrt per Zug nach Cochin verdauen musste - habe ich mich nun ins angenehm kühle Munnar ein paar Kilometer östlich und ein paar hundert Meter höher abgesetzt. Fort Cochin ist der touristischste Platz, den ich in Indien je gesehen habe. Nun sind wir umringt von wunderschön grünen Teeplantagen, und nachdem wir ein alt-lokales Restaurant gefunden und dort einen Trekking-Guide kennengelernt haben, brennt es mir unter den Fußsohlen, ein paar ausgedehnte Spaziergänge durch die angrenzenden Bergmassive zu unternehmen. Leider hab ich mir in Bangalore eine Blase gelaufen, und die hat sich ordentlich entzündet. Heute war ich beim Arzt und hab mich behandeln lassen mit der Folge, dass ich den Fuß ruhig und hoch halten soll. Somit werden die Trekkingtouren noch etwas warten müssen.
Kerala ist in etwa, wie ich es mir vorgestellt habe: sauber, langweilig und teuer ... sehr europäisch also. Und wir sind noch außerhalb der Saison. Dafür muss ich nach Sonnenuntergang einen Pullover anziehen und nachts muss ich mich zudecken.
Ich werde mich jetzt erst einmal schonen und meine Medikamente schlucken in der Hoffnung, dass ich in ein paar Tagen wieder auf den Beinen bin (Keine Angst, Mama. Es ist nicht schlimm).

Noch ein paar Fotos aus Munnar:

Lalbagh Botanical Garden, Bangalore aufgeriebene Blase seit 12 Stunden
Munnar Teeplantagen
unser Restaurant der Wahl, 1A Chai

Kerala: noch weniger Indien als Goa
Share this