i go saigon

Endlich finde ich etwas Zeit, mal wieder einen Blogeintrag zu hinterlassen. Ich bin zur Zeit auf Phu Quoc Island, wo ich mir hauptsächlich die Sonne auf den Bauch scheinen lassen und ab und zu im lauwarmen, glasklaren Wasser schwimmen will.
Sonnenuntergang

Anbaden 12 Januar - neuer Rekord

Gestern bin ich mit dem Schnellboot von Rach Gia auf die Insel übergesetzt.
Da das Boot nur zwei mal am Tag fährt - 8 Uhr und 13 Uhr - musste ich schon am Sonntag aus Saigon anreisen. Eine sechsstündige Busfahrt brachte mich von Saigon nach Rach Gia.

Doch erstmal etwas über die vergangenen Tage in Saigon.

Zwei Tage verbrachte ich in District 1, was das Zentrum von Saigon und gleichzeitig Backpackers Choise ist. Von hier machte ich ein paar Touren zu altbewährten Touristenattraktionen, wie das Postoffice, Notre Dame,Kriegsmuseum und Kunstmuseum (mit Galerien)
postoffice

Postoffice

notredame

Notre Dame

Im hop-on hop-off Bus lernte ich eine Flugbeleiterin kennen, die für ein paar Tage in Saigon bleiben muss, weil sie sich erkältet hat. Sie ist aus Polen, und da gibt es das Sprichwort to-go-saigon, wenn man etwas echt verrücktes getan hat.

Phong - mein Gastgeber in Saigon - war wirklich fantastisch. Er hat mir viele Tips gegeben und mich seinen Freunden vorgestellt.
the students

Phong Unterkunft ist nahe einer Universität, daher sind hier viele Studenten und Studentenbars. Phongs Freunde sind alle Studenten und sehr begierig darauf, Englisch zu sprechen. Wir unterhalten uns über alles mögliche und ich bekomme interessante Informationen, vom Essen über Musik, bis hin zu Politik und Religion. Beispielsweise sind vietnamesische Gerichte ursprünglich nur wenig gewürzt, dafür legt man viel Wert auf frische Zutaten.
Sie erzählen mir von Orten, die ich mir unbedingt anschauen soll, spontan verabreden wir uns zu einem Tagesausflug ins Mekong-Delta, die Seemündung des größten Flusses in Indochina, welcher durch sechs Länder fließt.
Wir haben uns eine schöne Pagoda angeschaut, mächtige Statuen von Buddha, sehr eindrucksvoll. Stehender Buddha, sitzender Buddha, liegender Buddha. Und ein Buddha mit Heiligenschein.
sitting buddha

Sitzender Buddha

Im Mekong sind wir zu drei Inseln gefahren. Auf der ersten gab es nur Restaurants, hier haben wir Fisch in allen möglichen Formen gegessen. Sehr exotisch, ich brauchte Hilfe, wie ich es essen sollte. Highlight war Dragon-Egg, Eier von Waranen, Konsistenz ist ein bisschen wie Karamellbonbons, hat auch einen süßen Geschmack.

Abends waren wir in einer Studentenbar, wo eine Band spielte und wir uns einen Kaffee genehmigten.
studentenband

Studentenband

Thats quite it in Saigon. Mein Trip nach Phu Quoc war eher ereignislos. Ich verabschiedete mich Sonntagvormittag noch von Phong und begann meine Reise nach Rach Gia und tags darauf nach Phu Quoc Island, wo ich jetzt den zweiten Tag bin. Doch davon mehr im nächsten Post.

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